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Pfahlbauten im Kanton Zug

Unsichtbares UNESCO-Welterbe

Im Kanton Zug sind zurzeit an 33 Standorten Reste von mindestens 50 Pfahlbaudörfern bekannt. Seit 2011 gehören 3 dieser Fundstellen zum UNESCO-Welterbe.
Als Pfahlbauten werden die Ruinen von jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Siedlungen bezeichnet, die an den Ufern von Seen oder Mooren gebaut wurden. In den feuchten Seeablagerungen haben sich Funde aus organischen Materialien wie Holz, Knochen und Geweih auch nach Jahrtausenden sehr gut erhalten. Deshalb ermöglichen die Pfahlbauten detaillierte Aussagen zu Baustruktur und Siedlungsabfolgen; sie gehören zu den wichtigsten archäologischen Quellen der Menschheitsgeschichte.
An den drei Fundstellen im Kanton Zug wurden Informationsstelen errichtet. Das Museum für Urgeschichte zeigt ergänzend dazu die Funde. Eine App lädt zum Besuch von Schweizer Pfahlbau-Fundstellen ein.