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Morgarten Denkmal

Erste Freiheitsschlacht der Urkantone
Rund 2 km nördlich des Schlachtgeländes mit Kapelle, Morgartenhaus und Letziturm erhebt sich über dem Ägerisee seit über hundert Jahren das Morgartendenkmal. Die jedes Jahr am 15. November stattfindende Morgartenfeier und das damit verbundene Morgartenschiessen beim Denkmal wurden zum festen Ritual.

Am 15. November 1315 wurde eine habsburgische Ritterschar unter der Führung von Herzog Leopold zwischen den heutigen Orten Oberägeri und Sattel von Leuten aus der Gegend zum Rückzug gezwungen. Sie erlitten dabei erhebliche Verluste.

Das 1908 eingeweihte Denkmal steht in der schweizerischen Denkmälerlandschaft einzigartig da. Lage und Ausgestaltung, Grösse und Form lassen sich nicht direkt mit einer anderen Erinnerungsstätte in der Schweiz vergleichen.

Der Bau ist vollständig in Nagelfluh aufgeführt. Der Sockel besteht aus Zyklopenmauerwerk, während die Quader des aufgehenden Mauerwerks und der auslaufenden Streben rauh bearbeitete Schauseiten besitzen und die Dachschrägen flach bearbeitet sind. Die zurückhaltende architektonische Gliederung des vorgerückten Pfeilers mit Rillen im Kapitellbereich wird kaum wahrgenommen. Dasselbe gilt für die schildförmige Kartusche im Giebelfeld, die von stilisierten Quasten gerahmt wird. Sie trägt in Bronze-Lettern die Worte "DEN HELDEN VON MORGARTEN 1315".