Museum für Urgeschichte(n)

Historisches Museum

Archäologische Funde aus dem Kanton Zug von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter werden in der Dauerausstellung des Museums für Urgeschichte(n) Zug präsentiert.

Szene Frühmittelalter im Museum für Urgeschichte(n) Zug

Ein Schwerpunkt der permanenten Sammlung von nationaler Bedeutung liegt in der Pfahlbauzeit. Zu sehen sind Fundstücke aus drei UNESCO-Welterbe-Stationen, darunter der spätbronzezeitlichen Siedlung von Zug-Sumpf, und weitere Highlights wie die jungsteinzeitliche Doppelaxt von Cham-Eslen. Mit hölzernen Bauteilen einer römischen Mühle und Tonstatuetten aus einem Heiligtum ist auch das römerzeitliche Cham-Hagendorn durch herausragende Exponate vertreten.

Szenen und Figuren in Lebensgrösse, Modelle und Geschichten machen das Museum speziell für Familien und Schulklassen zu einem Erlebnis. Der Alltag vergangener Epochen lässt sich hier auf besonders anschauliche Weise nachvollziehen. Für Klassenbesuche stehen Werkräume und umfangreiches didaktisches Material bereit. Beliebt sind die Veranstaltungen: Sonntagsanlässe für die ganze Familie, Workshops für handwerklich Interessierte und ein breites Spektrum an Führungen, massgeschneiderten Erlebnisprogrammen und Kindergeburtstagen bringen die Urgeschichte Menschen allen Alters näher.

 

Sonderausstellung 27. November 2022 bis 21. Mai 2023: "Zug - eine Schatzkammer der Archäologie"

Entdeckt, ausgegraben und restauriert: Im Zentrum der Ausstellung stehen «Meilensteine» der Zuger Archäologie, die das Bild der Vergangenheit geprägt und dem Museum neue Impulse verliehen haben. Bemerkenswerte Originalfunde, Mitmachangebote und eine Schatzsuche machen die Ausstellung für Menschen jeden Alters zum Erlebnis.

Der Kanton Zug ist reich an Archäologie. Seit über 150 Jahren werden immer wieder neue Fundstellen und Funde entdeckt, seit 1930 werden sie der Öffentlichkeit in einem eigenen Museum präsentiert. Die Ausstellung «Zug – eine Schatzkammer der Archäologie» rückt die Highlights der Zuger Archäologie ins Zentrum. Die Palette der archäologischen «Schätze» ist breit und überraschend, denn der wissenschaftliche Wert eines Fundes ist oft höher als der materielle Wert. Von Schwemmholz aus der Zeit der Pfahlbauer bis zum römischen Münzschatz, von der Kiesgrube im Wald bis zur Baustelle im Dorfzentrum: Ausgrabungen, Fundstücke und Persönlichkeiten werden vorgestellt und ihr Beitrag zur Zuger Archäologie gewürdigt.

Die Ausstellung richtet sich an Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Eine Münzsuche mit Metalldetektor, ein Scherbenpuzzle und weitere interaktive Stationen laden zum Mitmachen und Entdecken ein. Kinder im Schulalter erkunden die Ausstellung mit einer Schatzkarte, die über verschiedene Rätsel zum Code für den Museumsschatz führt. Auf der Kindergalerie können Vorschulkinder ihre Sammelleidenschaft entdecken, und im Atelier stehen neue Werkangebote bereit. Ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Erlebnisnachmittagen, Führungen, Vorträgen und Workshops begleitet die Ausstellung.

 

Weitere Informationen zu den Ausstellungen und zum Rahmenprogramm sind auf der Website des Museums zu finden.

Eintritt an Sonn- und Feiertagen für alle gratis.

Cookies deaktiviert

Leider können wir ihnen an dieser Stelle aufgrund fehlender Berechtigungen keine interaktive Karte anzeigen.
Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen