Chriesiland par excellence

Zuger Chriesi

Traditionsfrucht mit einer über 600-jährigen Geschichte, immaterielles Kulturerbe und AOP – das Zuger Chriesi geniesst bis über die Landesgrenze einen ausgezeichneten Ruf und ist das Wahrzeichen der Region par Excellence. Lassen Sie bei einem Spaziergang auf den sanften Hügeln des Zugerlandes den Blick über die blühenden Kirschenbäumen streifen. Besuchen Sie die skurrilen Bräuche rund um die kirschrote Frucht oder kosten Sie in einem der schmucken Cafés die Zuger Kirschen-Spezialitäten.

Hard facts & Story

Facts & Stories

Unsere Traditionsfrucht

Den Weg nach Europa fand die Kirsche mit dem römischen Feldherrn Lucius Lucinius Lucullus im Jahre 74 v. Chr. Die Legende erzählt, wie er nach seinem Sieg über den pontischen König Mithridates durch die Gassen Roms stolzierte und das erste Bäumchen mit reifen Kirschen bei sich trug. So soll die am Schwarzen Meer beheimatete Frucht den Weg nach Europa gefunden haben. Die Römer pflanzten die Kirschenbäume auch nördlich der Alpen – sogar in Britannien. Die ältesten Kirschenstein-Funde auf Zuger Boden wurden bei Ausgrabungen in Cham-Hagendorn gefunden. Sie seien knapp 1'800 Jahre alt. Urkundlich nachgewiesen ist die Kirschenkultur am Zugersee gut 600-jährig. Die heute bekannten Stadtzuger Traditionen gehören zu den ältesten Kirschenbräuchen der Schweiz. 

1627

Der erste Chriesimärt der Schweiz 

Vor knapp 400 Jahren fand der erste Zuger Chriesimärt statt. Er gilt als ältester Kirschenmarkt der Schweiz. Der Chriesimärt mit dem Chriesigloggä und Chriesisturm sind noch heute bis über die Landesgrenze bekannte und beliebte Traditionsanlässe.

1870

Weltweiter Export des Zuger Kirschs 

Seit 150 Jahren wird der Zuger Kirsch in die ganze Welt exportiert. Die Zuger Kirschenprodukte, die bereits einen ausgezeichneten Ruf genossen, gelangten so zu weltweitem Ruhm. Seit 2013 ist der Zuger Kirsch mit der Ursprungsbezeichnung AOP – Appelation d’Origine Protégée – besiegelt. 

1915

Die erste Zuger Kirschtorte 

Der Zuger Konditor Heinrich Höhn erfand vor mehr als 100 Jahren die Zuger Kirschtorte. Im 2008 wurde sie offiziell ins Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz aufgenommen und seit 2015 trägt sie die Auszeichnung IGP – Indication Géografique Protégée. 

2008

Gründung der IG Zuger Chriesi 

Seit der Gründung haben die Mitglieder der IG Zuger Chriesi 1'000 neue Kirschenbäume gesetzt. Die Zuger Chriesiaktivisten pflanzen nicht nur Bäume, sie pflegen auch den Chriesi-Brauchtum. Dank Ihnen werden auch die kommenden Generationen die Chriesibräuche kennen und schätzen.

Für Sie zusammengestellt

Chriesiwanderungen und -Telefon

Chriesitelefon

Was macht die Blüte?

Chriesitelefon

In der Regel blühen von Mitte April bis anfangs Mai nicht nur die Kirschenbäume, sondern auch die Aprikosen-, Apfel- und Birnbäume. Mit ihrer Blütenpracht locken sie Bienen und Wanderer gleichermassen an. Die Natur hält sich bekanntlich nicht an Termine – mal blühen die Bäume früher, in anderen Jahren später. Damit Ihnen das Naturschauspiel nicht entgeht, behalten wir die Blüten für Sie im Auge. Unser Chriesiblütentelefon informiert sie über den aktuellen Blütenstand: +41 41 723 68 00